Mitgliederversammlung Mai 2022

Mitgliederversammlung Mai 2022

Mitgliederversammlung der LSG

Nachdem die Corona-Pandemie die regulär für 2020 vorgesehene Versammlung verhindert hat, können wir nun eine Versammlung wie gewohnt in Präsenz durchführen. Deshalb laden wir zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen ein. Eingeladen sind auch Nichtmitglieder, welche sich aktuell informieren möchten. Stimmberechtigt bei den Wahlen sind nur Mitglieder der Lärmschutzgemeinschaft.

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der geltenden CORONA – Regelungen statt am:
Dienstag, den 24. Mai 2022 um 18:30 Uhr
Bürger- und Vereinszentrum
Köln – Rath/Heumar, Rösrather Str. 603

Tagesordnung
01. Begrüßung durch den Vorsitzenden
02. Aktuelle Fluglärmthemen
03. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
04. Bericht über die Einnahmen und Ausgaben
05. Aussprache zu den TOP‘s 2-4
06 Wahl eines Versammlungsleiters
07. Entlastung des Vorstands
08. Neuwahl des Vorstands (Vorsitzender, 2 Stellvertreter(innen), 4 Beisitzer(innen)
09. Anträge
10. Aufgaben und Strategie der Lärmschutzgemeinschaft (Diskussion)
11. Verschiedenes

Der Vorstand freut sich über eine rege Beteiligung an der Versammlung.

Landtagskandidat*innen und ihre Haltung zur Nachtflugregelung

Landtagskandidat*innen und ihre Haltung zur Nachtflugregelung

Nur wenige Landtagskandidat*innen demonstrieren Interesse für Lärmschutz am Flughafen

Im Vorfeld der Landtagswahlen hat die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e. V. die Kandidat*innen der besonders vom Köln Bonner Fluglärm betroffenen NRW-Wahlkreise um eine Positionierung zur anstehenden Verlängerung der Nachtflugregelung gebeten. Neben inhaltlichen Forderungen wie einem Verzicht auf besonders laute Maschinen und einem Verbot nächtlicher Passagierflüge geht es der Vereinigung vor allem um einen organisierten Mediationsprozess und Interessenausgleich vor einer weiteren Verlängerung über das Jahr 2030 hinaus. Obwohl ein solcher verbindlicher Interessenausgleich eine Selbstverständlichkeit sein müsste, haben sich nur wenige der 76 angeschriebenen Kandidat*innen in den 19 Wahlkreisen zu diesem Thema geäußert.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es nur von den Grünen eine erfreuliche Resonanz gegeben hat. Von dieser Partei hat über die Hälfte geantwortet und diese verweisen übereinstimmend auf ihre klar kritische Positionierung zum nächtlichen Fluglärm. Auch der Vorschlag einer organisierten Mediation wird durchgehend positiv aufgegriffen und aktiv unterstützt.

Von den anderen Parteien kamen lediglich einzelne Rückmeldungen. FDP und CDU betonten die Bedeutung des Flughafens als Wirtschaftsfaktor. Während die FDP für Verbesserungen im Sinne der Anwohner beispielsweise auf weitere Gebührenspreizungen zum Nachteil lauter Maschinen und Begrenzungen der Flugbewegungen setzt, sehen die CDU-Kandidaten den Lärmschutz als “Daueraufgabe” mit ähnlichen Steuerungsmöglichkeiten wie die FDP. Immerhin zeigt man sich CDU-seitig für ein Mediationsforum offen, seitens der FDP wurde hierauf nicht eingegangen.

Von der SPD wird zwar das Problem der Gesundheitsschädigung durch Lärm betont und auf die Bedeutung des gegenseitigen Dialogs bzw. eines fairen Interessenausgleichs hingewiesen. Der Ansatz eines verbindlich moderierten Prozesses wird aber leider nicht aufgegriffen.
 Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt, dass von den beiden Regierungsparteien und der SPD den wirtschaftlichen Interessen der Flughafenseite ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Das Landtagswahlprogramm der Grünen beinhaltet hingegen konkrete Forderungen nach Schutz vor nächtlichem Fluglärm in der Region Köln/Bonn.

Die Lärmschutzgemeinschaft wird, trotz der unbefriedigenden Resonanz, vor und vor allem nach den Wahlen weiter auf einen echten Interessenausgleich zwischen Flughafen und Anwohnern dringen. Verantwortliche Politiker*Innen werden sich nach unserer Einschätzung nicht auf Dauer einem konstruktiven Dialog mit greifbaren Effekten im Sinne des Gesundheitsschutzes verweigern können.


 

 

Verlängerung der Nachtflugregelung und die Landtagswahl

Verlängerung der Nachtflugregelung und die Landtagswahl

Die Wahl des Landtages in Düsseldorf steht uns im Mai bevor. Wir als Bürger*innen haben es in der Hand die Zusammensetzung des Landtags zu beeinflussen.
 Deshalb und insbesondere wegen der anstehenden Verlängerung der derzeitig geltenden Nachtflugerlaubnis schreiben wir als LSG alle Bewerber*innen für den Landtag in den Wahlkreisen rund um den Flughafen an und bitten diese um eine Meinungsäußerung und um Unterstützung. Kernforderung der LSG ist eine Mitsprache bei der Neugestaltung der Nachtflugregelung mit deutlichen Verbesserungen für die Bevölkerung. Nachdem wir im März 2021 durch die gewählten Bürgermeister*innen eine breite Zustimmung erhalten haben gehen wir nun in Richtung Landtag.

Irritierend ist die Einstellung der derzeitigen Landesregierung zu diesem Thema. Trotz öffentlicher Forderung des Flughafenmanagements nach einer frühzeitigen Verlängerung sieht man im Verkehrsministerium in Düsseldorf keinen Anlass zu agieren und lehnt einen von uns erbetenen Gesprächstermin rundherum ab.

Noch befremdlicher ist die im Verkehrsministerium unter dem damaligen Verkehrsminister und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst herrschende Einstellung zum Nachtfluglärm: In einem offiziellen, uns vorliegenden Antwortschreiben wird beschwichtigend erläutert, dass es bei dem Nachtfluglärm um „Geräusche geht und die Bevölkerung durch eine Vielzahl von Regelungen geschützt ist“. Die Wahrheit ist jedoch, dass diese Regelungen nicht die Bürger schützen sondern die Lobby rund um den Flugbetrieb vor den Bürgern!

Wir werden diese Aktion – in welcher es um die Nachtruhe von einer halben Million Menschen geht – medial begleiten und entsprechend berichten.

20.000 leere Maschinen in der Luft

20.000 leere Maschinen in der Luft

Es ist ein Wahnsinn!

Geltendes Recht führt dazu, dass Fluggesellschaften zur Erhaltung ihrer Slots Füge durchführen müssen.

So kommt es zu völlig sinnlosen Leerflügen, die dem Klimaschutz und der Lärmminderung entgegenstehen und die Belastung mit Ultrafeinstaub fördern. Daher bitten wir Sie, den Aufruf von Campact zu unterstützen:

Hier unterzeicnen: aktion.campact.de

 

Politikbrief des Flughafens

Politikbrief des Flughafens

Regelmäßig versendet der Flughafen Köln/Bonn einen sogenannten „Politikbrief“ an Entscheider in Politik und Verwaltung in NRW. Darin wird der Versuch unternommen, den Flughafen, den Flugbetrieb, den Fluglärm und die Klimaschädlichkeit des Fliegens zu verharmlosen, schönzureden oder Scheinmaßnahmen als Lösungen zu verkaufen.
Wir können so viele schönfärberische Darstellungen nicht unwidersprochen lassen. Damit sich diese nicht verfestigen, hat die Lärmschutzgemeinschaft dieses Pamphlet unter die Lupe genommen und nimmt darin zu elf Themenbereichen kritisch Stellung. Wichtig ist dies insbesondere für die anstehende Verlängerung der Nachtflugerlaubnis. Natürlich haben wir unsere Stellungnahme zur Aufklärung an die Entscheider versendet.

Unsere Ausarbeitung finden Sie hier.
Anhang zur Stellungnahme

Wir bleiben dran!

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