Aktion zur Kommunalwahl 2020 – offener Brief

Aktion zur Kommunalwahl 2020 – offener Brief

Die uneingeschränkte Nachtflugerlaubnis für den Flughafen gilt noch bis 2030, doch hinter den Kulissen laufen bereits Gespräche über eine Verlängerung. Um zu verhindern, dass es wieder zu einer Nacht- und Nebelaktion wie 2008 kommt, hat der Vorstand der LSG die Aktion Köln/Bonn 2030 gestartet.

Dazu haben wir uns im Vorfeld der Kommunalwahlen an die Kandidaten*innen für ein Bürgermeisteramt der Städte und Kommunen gewandt, welche im Umfeld des Flughafens liegen. In diesem Schreiben wurden diese um eine Positionierung zur Frage der zukünftigen Gestaltung der Nachtflugregelung am Flughafen Köln/Bonn gebeten.

Alle Antwortenden betonen die Notwendigkeit von Verbesserungen im Fluglärmschutz am Flughafen Köln/Bonn und stimmen zudem darin überein, dass der Passagierflugverkehr in der Nacht beendet werden muss. Viele nutzten ihre Stellungnahme darüber hinaus für eine grundsätzliche Kritik des bundesweit einzigartigen Nachtflugbetriebs von Köln/Bonn.

Über 80 Prozent der Antwortenden befürworten zudem die von uns vorgeschlagene Initiative Köln/Bonn 2030.

Ermutigend sind auch die Antworten der beiden amtierenden OBs aus Köln und Bonn. Sind diese bisher in Sachen Nachtflug noch nicht besonders in Erscheinung getreten, so wird uns doch eine breite Unterstützung der Aktion schriftlich zugesagt.

Keine bzw. kaum Antworten erhielten wir aus dem Linksrheinischen, von den beiden Kandidatinnen aus Neunkirchen-Seelscheid und vom SPD-Bewerber aus Siegburg – obwohl beide Kommunen stark vom Fluglärm betroffen sind.

Der Vorstand wird am Ball bleiben und nach der Wahl die zugesicherten Aktivitäten einfordern. Es muss leiser werden!

Die Antworten der Kandidaten*innen für ein Bürgermeisteramt der Städte und Kommunen finden Sie hier …

Wolfgang Hoffmann im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger

Wolfgang Hoffmann im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger

Wolfgang Hoffmann im Gespräch mit dem Kölner Stadt Anzeiger

Manchmal muss man dicke Bretter bohren um etwas zu erreichen. Wir wollen die Öffentlichkeit und die verantwortlichen Politiker erreichen, um auf die Situation für die Anlieger des Flughafens aufmerksam zu machen und Verbesserungen zu erreichen. Unser Vorstandsmitglied Wolfgang Hoffmann hat unzählige Telefonate mit der Redaktion des KStA geführt und war 3 x im Kölner Verlagshaus, um dieses Interview zu erreichen. Er spricht in unserem Namen Klartext!

Lesen Sie hier das Interview:

LSG Ortsverband Köln Nord informiert – Info Abend am 28. März 2020

LSG Ortsverband Köln Nord informiert – Info Abend am 28. März 2020

Auf Grund der ständig steigenden Lärmbelästigung durch den nächtlichen Flugverkehr haben engagierte Bürger unter Federführung der stv. Nippeser Bezirksbürgermeisterin Regina Bechberger und Henning Fischer einen Ortsverband der LSG gegründet. Ziel ist eine größer Präsenz vor Ort zu zeigen und eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.

Bei einem Treffen am 25. Januar informierten die LSG Vorstandsmitglieder Albert Müller und Helmut Schumacher die mehr als 70 anwesenden Gäste über die Situation in Bezug auf Lärmbelästigung durch Flugverkehr im Kölner Norden.

Zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Verbesserung des Gesundheitsschutzes in der Einflugschneise im Kölner Norden“ am 28.3.2020 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Spielewerkstatt in den Clouthwerken, Luftschiff-Platz 5 in 50733 Köln sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Weitere Informationen siehe www.fluglaerm-koeln-nord.de

Luftverkehr und Klimawandel

Luftverkehr und Klimawandel

Die Gefahren des Klimawandels verlangen entschiedenes Handeln zur Senkung der Treibhausgasemissionen von Jedermann! Wie bereits bekannt sein dürfte, ist das Flugzeug das bei weitem für unser Klima-unverträglichste Massenverkehrsmittel. Da neuen Erkenntnissen zufolge der internationale Luftverkehr inzwischen aber schon für mindestens 8,5 Prozent des von Menschen verursachten Treibhauseffekts verantwortlich ist, kann die Devise nur sein, auf Flüge möglichst zu verzichten und  (zumindest im Inland) die Bahn zu benutzen. Informationen und Hintergründe finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 28.1.2020.

Erneuter weltweiter Klimastreik am 29.11.2019

Erneuter weltweiter Klimastreik am 29.11.2019

Wie schon im September schlossen sich auch am 29.11.2019 wieder viele Mitglieder sowie der Vorstand der Lärmschutzgemeinschaft den jugendlichen Klimaschützern von „Fridays for Future“ an, die für diesen Tag zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen hatten. Der Vorstand beteiligte sich an der Demo in Siegburg.

Viele weitere zivilgesellschaftlichen Organisationen wie z.B. BUND, Attac und Greenpeace waren ebenfalls dem Demonstrationsaufruf gefolgt. Die Aktion stand diesmal unter der Überschrift „Neustart Klima“.

Ein Neustart in der Klimapolitik ist bei der jetzt laufenden Welt-Klimakonferenz in Madrid dringend erforderlich, wenn die Menschheit die drohende Klimakatastrophe noch abwenden will.

Was hat unser Klima mit Fluglärm zu tun?

Flugzeugturbinen erzeugen nicht nur krankmachenden Lärm, sondern tragen gleichzeitig durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe in großem Umfang zur Erderwärmung und damit zur Klimakrise bei. Das Flugzeug ist das mit Abstand klimaschädlichste Verkehrsmittel! Der Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Fluglärm ist daher nicht vom Kampf für mehr Klimaschutz im Verkehr zu trennen.

Auf mitgeführten und selbstgebastelten Plakaten sowie in Reden von Aktivisten wurden an die Adresse der Politik Forderungen gestellt und auf viele Fehlentwicklungen hingewiesen.

Die jugendlichen Veranstalter betonten in ihren Ansprachen, dass sie die Ursache für die Klimakrise in unserem Wirtschaftssystem sehen, welches auf „ewigwährendes Wachstum und Profitmaximierung“ ausgerichtet sei und befürchten, die Menschheit werde ungebremst auf eine Klimakatastrophe zusteuern, wenn am wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell festgehalten werde.

 

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